Hotel Restaurant Rose

Gehobene deutsche Küche in stilvoller Atmosphäre

Historie der “Rose”

In diesem Jahr (2012) konnte das Hotel Restaurant “Rose” auf ein 222-jähriges Bestehen zurückblicken. In einem alten Akt vom 12. Mai 1790 ist zu lesen:

“Zwei Gulden Zins von einer Wirtschaft, “Zur Rosen” genannt, in der Vorstadt, ist derzeit ein Kramladen gewesen, stoßt auf die Hauptgaß und hinten an den Berg”.

Traditionelle, gehobene deutsche Küche seit über 200 Jahren

Mühle, Gasthaus, Gerberei

Für das im Dreißigjährigen Krieg eingegangene Wirtshaus “Zum Ritter” wurde 1669 vom Würzburger Fürstbischof die Errichtung eines Wirtshauses “Zur güldenen Rose” genehmigt.
Dieses Gasthaus befand sich in der Hauptstraße und beherbergte die später so bezeichnete Altstadtschänke. Der Wirtshausbetrieb bestand allerdings nur rund 80 Jahre. Von 1750 an ruhte die Schildergerechtigkeit bis am 12. Mai 1790 Johann Anton Zöller die Gastwirtschaft wieder anfing. Die Inbetriebnahme des Ausschanks kann als Geburtstag für das heutige Gasthaus und Hotel zur Rose angesehen werden. In dieser Urkunde wird das Haus und seine Lage genau beschrieben.
Johann Anton Zöller war am 15. Mai 1767 in Freudenberg geboren worden und hatte als 23-jähriger Mann das Unternehmen gewagt. Am 15. November 1793 heiratete er in diesem Haus die hiesige Bürgerin Margaretha Lermin. Fast 20 Jahre nach der Inbetriebnahme befindet sich 1819 das Gasthaus in den Händen des Gerbers und Müllers Sebastian Lauer. Er war von Altheim nach Freudenberg gezogen und betrieb neben dem Gasthaus eine Gerberei in der Vorstadt. In jenem Haus, in dem zuvor eine Mühle war. Am 4. März 1819 ließ er die Schildergerechtigkeit der bisherigen “Güldenen Rose” auf sein Haus neben seiner Mühle in der Vorstadt übertragen.

Das Gasthaus zur Rose

Sebastian Lauer war nicht nur ein vielseitigiger, sondern auch ein geschäftstüchtiger Mann. 1825 hatte er auf dem Platz des alten Gasthauses ein neues Haus erbaut. Es ist das Gebäude der heutigen “Rose”.

Bekannte Pächter

1878    Conrad Müssig
1892    Otto Heß
1910    Christian Haas von Wertheim
1912    Alois Blank

Später kam Hugo Will, Besitzer der Willschen Brauerei.

Diese war in den Räumen des Gasthauses eingerichtet worden. Während des ersten Weltkrieges waren im oberen Stockwerk Russen und im unteren Franzosen als Kriegsgefangene einquartiert.

Zeitweise wurden in den Räumen der Rose in Heimarbeit Zigarren hergestellt. Während des zweiten Weltkrieges befand sich in diesem Haus eine Mundharmonikafabrikation.

Über die Tochter Hugo Wills kam das Haus an die Familie Haamann. Eine Tochter war die die spätere Besitzerin Anneliese Triebe. Deren Tochter Traudel übernahm mit ihrem Ehemann Edgar Wolf das Gasthaus “Zur Rose”.

Den jetzigen Pächter können Sie live erleben: Guido Heer, der von einem traditionreichen Restaurant in Ulm kommt. Zu Letzterem an anderer Stelle mehr!